Interessante Fakten
OP-Handschuhe
Das größte Unterscheidungskriterium bei OP-Handschuhen oder medizinischen Einmalhandschuhen ist die Einteilung in sterile oder in pathogenfreie („keimarme“ oder „unsterile“) Produkte. Als Faustregel gilt: pathogenfreie, also unsterile Handschuhe werden in großen Verpackungseinheiten verkauft und sterile sind paarweise verschweißt. Damit ein medizinischer Einmalhandschuh eingesetzt werden darf, muss er der Europäischen Norm 455 (EN 455) entsprechen.
LATEX-HANDSCHUHE
Beständig gegen die meisten Säuren & Laugen aber durchlässig für Öle und viele Lösungsmittel. (Achtung bei Allergie)
NITRIL-HANDSCHUHE
Beständiger als Latex gegen viele Chemikalien und Öle. Bei Lösungsmitteln eher ungeeignet.
PE-HANDSCHUHE
Polyethylen besitzt eine hohe Beständigkeit gegenüber Säuren und Laugen – ist allerdings nicht dehnbar und liegt deswegen nicht eng an der Haut an.
VINYL-HANDSCHUHE
Weniger dehnbar und reißfest als Latex oder Nitril, dafür kostengünstiger.
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